Wochenrückblick 2. KW 2021

Zurückblickend auf die letzten Tage sind uns einige kommentierbare Vorkommnisse ins Auge gefallen, die wir hier zur Diskussion stellen.
(Kommis bitte unten eintragen!)
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1. Januar |
Solidarisch im Kampf für das Recht auf Leben, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung!

Eine Demo zum internationalen Frauentag in Istanbul. Bild: YouTube

In der Türkei sammelt sich erneut ein landesweiter Protest gegen die Gewalt an Frauen und an der reaktionär-islamistischen Politik der AKP Regierung. Nicht ohne Grund: Gewalt gegen Frauen hat in der Türkei hat dramatische Ausmaße erreicht. Ein Ende ist nicht in Sicht. Die jüngsten Opfer sind Aylin Sözer (Istanbul), Selda Tas (Malatya) und Vesile Dönmez (Gaziantep).
Der DIDF Bundesvorstand berichtete.
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15. Januar |
Erfolgreiche Gedenkkundgebung
für Karl und Rosa in Stuttgart

Kundgebung am 15.01.2020 in Stuttgart. Bild: Arbeit-Zukunft

Am Freitag fand in Stuttgart am 102. Jahrestag ihrer Ermordung eine gemeinsame Gedenkkundgebung für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg statt. Anlass war, dass dieses Jahr nur wenige zu der zentralen Demonstration nach Berlin fahren konnten. Zugleich wurde gegen die Polizeigewalt in Berlin Stellung bezogen. Die Kundgebung war gut besucht Mitglieder und Freunde/innen aller namhaften linken Organisationen nahmen daran teil.
..Mehrere Reden wurden gehalten und zum Schluss die Internationale gesungen.
Genosse Diethard Möller von Arbeit-Zukunft hielt eine interessante Rede über die Novemberrevolution in Württemberg.
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16. Januar | Berufungsverhandlung wegen AfD-Versammlung
in Heidelberg – Versammlungsfreiheit für Linke außer Kraft gesetzt?

Michael Csaszkóczy. Bild: beobachter-news

Am 10.02.2021 ab 08.30 Uhr wird das Landgericht Heidelberg über ein Urteil befinden, das 2018 bundesweit Aufsehen erregte: Der Antifaschist Michael Csaszkóczy war zu 20 Tagessätzen verurteilt worden, weil er sich nicht freiwillig aus einer öffentlichen Veranstaltung der AfD in der Heidelberger Stadtbücherei entfernte, die zudem in deren Hilde-Domin-Saal stattfand.
Der Bundesvorstand der Roten Hilfe berichtete u. a. auf RoterMorgen.
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16. Januar | Die Bitcoin-Masche auf sozialen Netzwerken

Der vermeidliche Stream des Unternehmens hinter der neuen PlayStation wurde von dem YouTube-Kanal PlayStation Live angekündigt. Darin versprachen die Betrüger, 5.000 Bitcoin an diejenigen zu verschenken, die vorher BTC an die genannte Adresse gezahlt hatten. Diese Masche, bei der man zunächst etwas zahlen muss, um danach eine größere Summe zu gewinnen, wird immer wieder über YouTube, Twitter und anderen sozialen Netzwerken abgezogen.
Mehr dazu auf COINWELT.

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16. Januar | Siedler suchen den Konflikt mit der israelischen
Regierung – die Palästinenser zahlen den Preis

Ein bewaffneter israelischer Kolonist richtet seine Waffe auf palästinensische Demonstranten während eines Protestes gegen die Errichtung eines neuen Außenpostens auf einem Grundstück in der Nähe von Deir Jarir, Westjordanland, 25. Dezember 2020. Quelle: Oren Ziv, Activestills.

Vor der Amtseinführung von Präsident Biden verstärkt die Netanjahu-Regierung Druck und Willkür auf das C-Gebiet im Westjordanland
..Die israelische Regierung genehmigte ein Sonderbudget für Siedler mit dem Ziel, weitere neue Wohnungen im C-Gebiet zu bauen. Dadurch werden entsprechende Möglichkeiten für Palästinenser in diesem Gebiet weiter drastisch eingeschränkt. Die israelische Regierung genehmigte 800 neue Häuser in völkerrechtswidrigen Kolonien, während die Siedler gegen den Tod eines 16-jährigen jüdischen Israeli, der bei einem Autounfall verunglückte, und gegen den Einsatz der israelischen Polizei protestierten.
Mehr dazu auf BIP-Aktuell 153
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17. Januar | Laschet – Ein Politiker für die Interessen
der Wirtschaft

Gestern hat die CDU ihren Vorsitzenden gewählt, der nordrheinwestfälische Ministerpräsident Armin Laschet, setzte sich gegen Norbert Röttgen und Friedrich Merz durch. Auch im progressiven Lager sorgte das für Freude, Anlass dafür gibt es allerdings nicht.
Julius Jamal berichtete auf RoterMorgen
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17. Januar | Unser Ziel ist Freiheit

Der politische Gefangene Muhammed Inal ruft die Bevölkerung Nordkurdistans zum Kampf auf. Er weist auf die internationale Unterstützung des Hungerstreiks hin und stellt dar, dass dieser Kampf nicht im Ausland gewonnen werden kann.
Deniz Babir berichtete auf ANF-news
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17. Januar | Dramatische Lage in Brasilien

Schon mehr als 80.000 Tote: Weltweit ist Brasilien nach den USA am schwersten von der Corona-Pandemie betroffen. Ursachen dafür sind Armut, strukturelle Probleme und vor allem die fatale Verharmlosungspolitik von Präsident Jair Bolsonaro. Bild: YouTube (Ausschnitt)

Die Brasilianer haben einen „Panelaço“ veranstaltet, den Präsident Jaír Bolsonaro und die Mitglieder seiner Regierung in der Hauptstadt Brasilia hören mussten. Das Töpfe klopfen ist ein unmissverständlicher Aufruf an die Verantwortlichen in Brasilia, endlich das Feld zu räumen. Die Menschen in Brasilien, insbesondere in Manaus, sterben nicht allein an SARS-Cov-2, sondern vor allem an fehlendem Sauerstoff, medizinischem Gerät und mangelndem Personal. Sie sterben durch Inkompetenz der Regierung!
Rui Filipe Gutschmidt berichtete auf Info-Welt

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17. Januar | Impfkampagne in Israel: „Ermutigendes Ergebnis“

Massenimpfungen in Israel. Bild: YouTube

In Israel wurden bereits zwei Millionen Menschen gegen SARS-CoV-2 geimpft. Rund eine Viertelmillion hat bereits die zweite Impfdosis erhalten. Auch 75 Prozent der über 60-Jährigen wurde geimpft.
Eine Studie beweist: die Zahl der Neuinfektionen geht deutlich zurückgeht.
Heinz Michael Vilsmeier beschäftigte sich mit dem Thema.

 

Die Redaktion dankt den Volkskorrespondenten/-innen Hosteni, Zeki, Nico,
KikiRebel, Rui-Filipe, Sascha, Kalle, Fiete, Maximilian und Reinhold
für die Unterstützung bei der Erstellung der Wochenrückblicke.
Dieser Rückblick erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.
Verlinkte- und mit Namen gekennzeichnete Texte müssen
nicht in allen Punkten der Meinung der Redaktionen entsprechen.
»Wochenrückblick« ist ein Gemeinschaftsprojekt von
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Redaktionsschluss: Jeden Sonntag 1:00 Uhr 

 

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