Was, wenn ein Mega-Tsunami die US-Ostküste trifft?

Tsunami

Fast 40 Prozent aller US-Amerikaner leben in einem County, das direkt an einer Küste liegt. Ein Mega-Tsunami wäre verheerend – aber gar nicht so unwahrscheinlich.

Marco Maier – 1. Mai 2019

Russland stellt wohl nächstes Jahr das neue U-Boot in Dienst, welches nukleare Tsunami-Torpedos abfeuern kann. Dies stellt auch eine Warnung an die Vereinigten Staaten dar, die ständig gegen Moskau agitieren. Ein paar solcher Torpedos an der Ost- und Westküste detoniert – und mehr als ein Drittel der US-Bevölkerung wäre ausgelöscht.

Auch ein Meteor, der in den Atlantik einschlägt, wäre verheerend. Hollywood hat dies mit dem Film „Deep Impact“ bereits im Jahr 1998 thematisiert. Die US-Ostküste wäre innerhalb weniger Stunden von den verheerenden Wassermassen ausgelöscht. New York und Boston inklusive. Ein verheerendes Seebeben (mehr im Pazifik als im Atlantik wahrscheinlich) hätte den selben Effekt.

Man muss nur einmal daran denken, dass insgesamt 39 Prozent der US-Bevölkerung in einem County leben, die direkt an der Küste liegen. Die Metropolregionen New York und Los Angeles sind die größten des Landes – letztere hat noch zusätzlich mit der Gefahr eines Mega-Erdbebens zu leben.

Wie ein solch verheerender Mega-Tsunami die Ostküste vernichten würde, zeigt das nachfolgende Video.

Hier noch ein anders Video des „La Palma Erdrutsch-Szenarios“:


Mehr als 100 Millionen Menschen von Florida bis an die kanadische Ostküste hoch im Norden wären in Gefahr einfach weggespült zu werden. Die Reaktionszeit um zu fliehen? Vielleicht sechs bis neun Stunden. Und mit einer Kammhöhe von bis zu 120 Metern (wie es die University of California in Santa Cruz erwartet), würde ein Tsunami der durch einen Meteor ausgelöst wurde, auch mehrere Kilometer tief ins Landesinnere pressen.

 

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