Vitamine für Nordkorea

Kim Yong Un Youtube screenshot
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Angesichts der Tatsache, dass
sich das Verhältnis zwischen Nord- und Südkorea weitgehend entspannt hat, gibt es als Zeichen der Versöhnung nun auch Geschenke. Erst gab es Tonnenweise Pilze von Nordkorea, jetzt gibt es LKW-weise Mandarinen von Südkorea.
Edgar Schülter – 15. November 2018
Eine Geste der Versöhnung und weil auch in Nordkorea einfache Sachen wie vitaminhaltige Mandarinen fehlen. So bekommt Kim Jong Un eine Lieferung von 200 Tonnen Mandarinen zugeschickt. Diese stammen aus der südlichen Insel Jeju und haben einen Gesamtwert von 350 Tausend Euro. Es ist die Revanchierung von Südkorea, weil es zuvor von Nordkorea mit Zwei Tonnen Kiefernpilze versorgt wurde.
Dies wurde vom nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un und dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae Mae in einen Gipfeltreffen, dass im September in Pjöngjang stattfand zugesagt. Die Pilze sollen gesundheitsfördernde Eigenschaften haben. Außerdem wurden diese an südkoreanische Familien verteilt, die Angehörige in Nordkorea haben.
Um ein viertes Gipfeltreffen in Seoul bemüht sich zur Zeit Moon. Man hatte auch kürzlich das Wachpersonal an mehreren Grenzposten abgezogen. Leider geriet die Entspannungsoffensive ins stocken. In der vergangenen Woche forderte Pjöngjang eine Verschiebung von dem Treffen zwischen US-Außenminister Mike Pompeo und dem Gesandten Kim Yong Chol. Noch schlimmer, Nordkorea drohte wieder mit seinem Atomprogramm durchzustarten, wenn Washington nicht einlenkt mit den Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea. Pompeo, der Handlanger von Donald Trump ist, besteht aber darauf, dass diese Sanktionen aufrecht erhalten bleiben. Diese Strafmaßnahmen sollen solange bestehen bis Nordkoreas totale atomare Abrüstung in Kraft tritt.

14 Kommentare

  1. Durch Zufall bin ich auf den Artikel „Vitamine für Nordkorea“ gestoßen, da ich etwas über Vitamine suchte. Über Vitamine fand ich nichts, dafür musste ich einen Artikel lesen mit dem gleichen Unsinn, in der gleichen Sprache, die noch aus den „Kalten Krieg“ zu stammen scheint.
    „Nord-Korea – nicht DVRK, für Demokratische Volksrepublik Korea und Süd-Korea, nicht Republik Korea“
    „nordkoreanischen Machthaber! Kim Jong Un“
    „südkoreanischen Präsidenten! Moon Jae Mae“
    „Atomprogram“
    „Abschottung“
    Was fehlt ist: „kommunistische Diktatur Pjöngjang“
    Alles was mit der DVRK zu tun hat wird abgewertet und zerrissen – desavouiert, und natürlich hat die DVRK einen Machthaber, einen skrupellosen Mann, der sich dem Fortschritt entgegenstellt, das Land abschottet, aber er hat ein Atomprogram, womit der die USA droht, böser Mann dieser Kim Jong Un.
    Dass die USA ein Hegemon ist, dazu kein Wort.
    Dagegen hat die Republik Korea natürlich einen Präsidenten und es ist „eine Geste der Versöhnung und weil auch in Nordkorea einfache Sachen wie vitaminhaltige Mandarinen fehlen.“
    Objektive Berichterstattung sieht anders aus, scheinen aber nicht gewollt zu sein.
    Hier wird ganz bewusste mit positiv und negativ besetzten Begriffen gespielt, um den Leser zum zigsten Mal einzubläuen, das die kapitalistischen, besser imperialistischen Staaten, die viel besseren Staaten sind, als die sozialistischen DVRK. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle nachzuforschen, was an der DVRK nun wirklich negativ ist. Wichtig ist man hat seine Klischees, man kann sie bedienen und man kann den Leuten glauben machen, diese Klischees sind richtig.
    Das alles erinnert mich an die Berichterstattung über die DDR, die damalig und die heutige. Wenn ich daran denke fällt mir immer das Zitat von Walentin Falin (1990) ein: „Der „Kalte Krieg“ wird nie zu Ende gehen, weil es ein Idiologischer Krieg ist – ein Krieg Imperialismus gegen Kommunismus.“
    Ein Riesenheer von Journalisten, ich nenne sie immer „hilfswillige Schreiberling des Kapitals“, schreiben fürs Geld jede Falschmeldung, verdrehen, verfälschen und verschweigen, was nicht genehm ist; sie produzieren diese Begriffe und verwenden sie solange, bis alle Medien sie übernehmen.
    Dann – und mit diesen Begriffen, beginnt die Verblödung des Volkes.
    Ich habe die DDR angesprochen. Beste Beispiele sind Begriffe wie: „ehemalige DDR“, (Nord-Korea, nicht DVRK) „Unrechtstaat“, „Mauerschützen“ usw., usf. Wortschöpfungen über allen Maßen, wir sind ja die Sieger und wir haben die Deutungshoheit.
    Obwohl es diese Begriffe erst seit der sogenannten Wende gibt, kann man sich sicher sein, diese Bezeichnung kennt jeder Deutsche; denn sie haben sich an sie gewöhnt, wurden ihnen so oft eingebläut, bis sie sie glaubten und heute denken sie, dass es normaler Sprachgebrauch ist.
    Obwohl z.b. der Begriff „ehemalige DDR“ absoluter Blödsinn ist, niemand schreibt „die ehemalige Weimarer Republik“, „das ehemalige Deutsche Reich“ oder „das ehemalige Dritte Reich“ wird er bedenkenlos, ob wohl noch dazu völlig falsches Deutsch, von denjenigen verwendet, die die DDR als Unrechtsstaat sehen und sie aus der Geschichte tilgen wollen. Das Schlimme ist die Assoziation scheint geglückt zu sein.
    Heute können diese Schreiberlinge sicher sein, dass fast jeder Deutsche der „die ehemalige DDR“ liest, an bösen Kommunismus, Unterdrückung, Zensur, Mangelwirtschaft, Mauertote usw. denkt, nicht alle – aber viel.
    Weiterhin dienen diese Wortschöpfungen zur Abschreckung, zu Dämonisierung eines Staates, damit jedermann diesen Staat BRD zu mindesten mag und die Zustände hier nicht ändern will, jedenfalls nicht in die linke Richtung – denn es gibt etwas viel Schlimmeres, als sie hier erleben den bösen Kommunismus. Dass sie mit dieser halbrechten der rechten Demagogie Tür und Tor öffnen, kommt ihnen nicht in den Sinn. Aber wie schrieb schon Prof. Max Horkheimer, ein Verfolgter des Faschismus: „Der Kapitalismus in der Krise wird aufrechterhalten mit den despotischen Mitteln des Faschismus. Deshalb soll vom Faschismus schweigen, wer nicht auch vom Kapitalismus reden will.”
    Es gibt nicht nur Parallelen zwischen der Berichterstattung DDR/DVRK, viel schlimmer es hat sich seit 1945 nichts geändert; konnte sich auch nichts ändern.
    Denn, die Presse in den imperialistischen Ländern war nie und ist nicht frei. Sie ist in den Händen von Medien-Konzernen, in den Händen der Herrschenden, den Bossen von Industrie, Banken und Medien, sowie ihre Vertreter in den Regierungen, Politiker und Lobbyisten, die dafür sorgen, das möglichst in ihrem Sinne und regierungskonform berichtet wird.
    Der größte Teil der Presse hält sich auch daran, im Sinne des Kapitals und regierungskonform zu berichten, sind sie doch von den Anzeigenaufträgen der Industrie, Banken und elektronischen Medien, anhängig.
    Karl Marx hat zu den Herrschenden und Bossen zwei interessante Aussagen gemacht:
    1. „Die Gedanken der herrschenden Klasse (die Klasse der Bosse) sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht.“
    2. „Eure Ideen (die Ideen der Bosse) selbst sind Erzeugnisse der bürgerlichen Produktions- und Eigentumsverhältnisse, wie euer Recht nur der zum Gesetz erhobene Wille eurer Klasse ist. Ein Wille, dessen Inhalt bestimmt ist durch die materiellen Lebensbedingungen eurer Klasse.“
    Damit beschreibt er zutreffend, wer in diesem Staat BRD das Sagen hat – die Bosse.
    Allerdings ergibt sich ein Problem: Die Massen glauben, dank Internet, nicht mehr jede Lüge, Verdrehen, Verfälschung und Verschweigen, was nicht genehm ist; sie begehren auf. Also mussten sich die Bosse etwas einfallen lassen – Lobbyisten. Haben diese Lobbyisten in Think Tanks Strategien und Taktiken ausgearbeitet, wie man die Bevölkerung in der soz. Staaten gegen die Regierung manipuliert und indoktriniert, arbeiten sie heute für Industrie, Banken und Unternehmerverbände. Ihre Aufgabe ist es Stimmung zu machen – also Meinungen zu bilden, Menschen zu manipulieren und zu indoktrinieren, natürlich ausschließlich im Interesse ihrer Millionen schweren Auftraggeber.
    Aber da werde ich ihnen auch nichts Neues schreiben, gibt es doch allein in Berlin Mitte, rund ums Regierungsviertel, über 600 Lobbyverbände.
    Zum Schluss möchte ich mich noch bei Ihnen für diesen Artikel, auch wenn er hundsmiserabel schlecht ist, bedanken, hat er mich doch angeregt über so viel Dinge nachzudenken. Ich bin kein großer Schreiber, sehen sie mir also die Lände meines Kommentares nach.

  2. Ich bin der Meinung, man sollte „nicht mit Steinen werfen, wenn man im Glashaus sitzt“ – lieber Edgar Schlüter (s. o). Sie haben nicht das Recht sich überhaupt über irgendjemand aufzuregen. Sie sind auch nur ein Schreiberling der Kapitals. Sie lügen schon, weil Sie 1. zur „herrschende geistigen Macht der Gesellschaft gehören, und 2. die herrschende materielle Macht der Gesellschaft, die der Bosse, erhalten wollen. Sie verbreiten nicht die Wahrheit, sondern die Wahrheit der Finanz-, Monopol- und Medien-Bourgeoisie.

  3. Hallo, nun möchte ich mich auch einmal einmischen und folgendes zur Kenntnis bringen:
    Wie bekannt schreibe ich auch für Info-Welt.de., genauer gesagt, Artikel von mir werden u. a. auch dort veröffentlicht. Info-Welt ist eine fortschrittlich ausgerichtete Onlinezeitung in der viele verschiedene Autoren und Autorinnen ihre Texte veröffentlichen. Dabei ist jede/r für seinen Text selber verantwortlich. Doch es muss auch Grenzen geben, diese Grenzen sind bei Info-Welt meines Erachtens noch nicht korrekt festgelegt und ausgereift.
    Ich distanziere mich ausdrücklich von den Inhalten die Edgar Schülter in diesem Artikel publiziert. Es ist ein abgeschriebener Text der in irgendeiner Lobbyagentur zusammengeschustert wurde und sich ähnlich in einem Haufen von bürgerlichen Blättern und Onlinezeitung widerfindet. Ein Blick bei Google zeigt wie weit dieser Text gestreut wurde. Der Text dient nicht dazu über die gemachten Gastgeschenke zu berichten, sondern dazu Menschen im Sinne der Herrschenden Klasse gegeneinander auf zu bringen. Hass und die Verblödung der Menschen werden so gefördert. Alles Weitere hat Sasha Iwanow oben schon erklärt. Dem schließe ich mich an.
    Edgar Schülter ist, wie er durch die Wahl der Schlüsselworte und seiner nachfolgenden Reaktionen auf dieser Seite gezeigt hat, kein Journalist, allenfalls ein Abschreiber der mangels Kenntnisse und fehlendem Klassenbewusstsein solche Eigentore fabriziert.
    In einem Punkt muss ich Sascha Iwanow widersprechen, denn ich kenne Edgar Schülter ein wenig und achte ihn als Mensch und Antifaschist. Sascha Iwanow kennt Edgar Schülter nicht und so entstehen die für ihn klaren Erkenntnisse das der Edgar ein Büttel der Herrschenden, den Bossen aus der Industrie und den Banken sowie ihren Marionetten in der Regierung ist. Schülter schreibt nicht in dessen Auftrag! Er erledigt in dem gennannten Artikel sehr gut die Aufgaben eines bürgerlichen Schreiberlings, weiß aber nicht was er tut. Die tägliche Beeinflussung, Desinformation und Lügen durch die Presse und den Staaten haben auch ihn so weit geformt das Behauptungen für ihn glaubhafter sind als Tatsachen. Hinzu kommt das er noch nicht in der Lage ist sich mit Kritiken sachlich auseinander zu setzen. Wer Geschichtsbücher liest weiß das das sehr gefährlich ist, es gefährdet den Frieden und unsere Freiheit, die wir uns 1919 in der Novemberrevolution erkämpft haben.
    Ich bitte alle Leser und Leserinnen auch andere Artikel von Edgar Schülter zu lesen und lieber das Gespräch zu suchen als vor zu verurteilen.
    Zu kritisieren ist die Redaktionsleitung von Info-Welt die die Grenzen nicht an der richtigen Stelle zieht und erlaubt das so ein Mist veröffentlicht wird.

  4. Zunächst einmal stimme ich, Sascha und Fiete zu 100% zu.
    Ich denke, in fortschrittlichen Onlinemagazinen, wie es „Info Welt“ ist, haben reaktionäre Kampfbgriffe, wie sie regelmässig in den Medien des Grosskapitals zu finden sind, absolut NICHTS verloren. Ich frage mich, warum werden die Einen (vereinfacht gesagt, „DIE“ Kommunisten – oder was das kapital dafür hält) immer als absolut böse dargestellt (dies geht sogar soweit, wenn in unserer – also in der bürgerlichen spanischen – Presse über einen kommunistischen Bürgermeister aus der Region berichtet wird, ein Seitenhieb natürlich nicht fehlen darf, selbst dann nicht, wenn der Artikel alles in Allem positiv ist) werden, während die Anderen total verharmlost (das Imperium, also die USA, als einzig verbliebene Weltmacht) werden.
    Grade die Vereinigten Staaten begehen tagtäglich Verbrechen, indem sie sich, DIREKT oder INDIREKT in die Politik anderer Länder einmischen, wie zum Beispiel die Blokade (bloqueo – in der kapitalistischen Welt, verharmlosend als „Embargo“ bezeichnet) gegen das sozialistische Kuba, oder auch die Einmischung in Länder, deren Politik den Imperialisten nicht genehm war, bzw. ist (wie wir es in den 1970er Jahren in Chile erlebten und heute in Venezuela). Selbstverständlich richtet sich die Politik des „Weissen Hauses“ (und zwar ganz egal, wer dort grade „Hausherr“ ist), gegen alle Länder, die sich dem Diktat der USA nicht beugen möchten- vor allen Dingen dann, wenn sie glauben oder wissen, dass diese Staaten militärisch unterlegen sind.
    Es ist schon recht interessant, dass die Presse der Bourgeoisie, sowohl in Europa, wie sicherlich in anderen Erdteilen, ziemlich genau das wiedergibt, was das Grosskapital und die US- Administrationen fordern. So werden uns derzeit zum Beispiel die Fluchtursachen, der Menschen, die Honduras derzeit verlassen grösstenteils verschwiegen (und wenn sich wirklich ein Medium, mit diesem Thema befasst, wird die Rolle der USA stark verharmlost). Wird über Länder, wie zum Beispiel Venezuela berichtet, die über eine den USA unliebsame Regierung verfügen, wird regelmässig schon im Vorfeld „Wahlbetrug“ unterstellt (komischerweise hört man nach den Wahlen, die nach Grundsätzen der bürgerlichen Demokratie stattfinden, nichts mehr davon, da selbst unabhängige Wahlbeobachter, grade im Falle von Venezuela niemals grössere Unregelmässigkeiten feststellen konnten) und Präsidenten, wie zum Beispiel Nicolás Maduro als ganz schlimme „Machthaber“ dargestellt. Auch wird bei der ganzen bürgerlichen Berichterstattung sehr gerne vergessen, dass die Not, sowohl in Ländern wie Venezuela, Kuba und auch der Demokratischen Volksrepublik Korea zumindest zum Grossteil – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen – auf die Politik der US- Administrationen zurück zu führen ist.
    Ich finde, wir als Autoren, Korrespondenten usw. sollten nicht den Fehler machen und uns, sei es nun bewusst oder unbewusst, der Wortwahl der Bourgeoisie bedienen und somit, letztendlich ungewollt, dem internationalen (und auch nationalen) Grosskapital in die Hände spielen. Onlinemagazine, wie Info Welt, die sich die fortschrittliche Berichterstattung auf die Fahnen geschrieben haben, werden schon bewusst „klein gehalten“, da einfach die finanziellen Mittel (in einer kapitalistischen Welt) fehlen, um eine sehr weite Verbreitung erzielen zu können- grade deshalb sollte sich „unsere“ Berichterstattung deutlich von den Medien des Kapitals abheben.

    • Und ich finde es falsch Leute wie Kim Yong un zu unterstützen egal wie auch immer. Wenn Leute sich aufregen, weil ich „Vitamine für Nordkorea“ geschrieben habe … sowas nennt man bei mir freie Meinung und freie Presse.
      Erfahrung die ich mit Kommunisten in meinen Leben gemacht habe waren sehr schlecht. Gewalttätig, Radikal, uneinsichtig, und nur Lügen verbreiten wie es auch in Nordkorea unterm Volk geschieht. Ich distanziere mich von solchen Leuten und mir ist es sowas von egal was ihr über mich schreibt.

      • nun…, auch als überzeugter Kommunist, habe ich absolut keine Probleme damit, mich auch mit der Meinung von Leuten, die sich kritisch gegenüber Kommunisten, bzw. Sozialisten äussern, auseinander zu setzen. Mir persönlich (ja…, ich spreche hier nur für mich) würde es im Traum nicht einfallen, Leute wegen ihrer Meinung abzuwerten, oder wie wir es grade in den sozialen Medien (ja leider auch unter Leuten, die sich Kommunisten nennen) immer öfters erleben, gar zu beleidigen.
        Trotz aller Kritikwürdigkeit, bezüglich der DVRK, sollten wir allerdings grade in einem fortschrittlichen Medium eben NICHT den Fehler machen und die Formulierung des Klassenfeindes aufgreifen, um letztendlich dem Kapital, sowie den Vereinigten Staaten und seinen Vasallen, in die Hände zu spielen. Ich finde es zum Beispiel recht unausgwogen, wenn du schreibst (ich zitiere wörtlich):“[…]Noch schlimmer, Nordkorea drohte wieder mit seinem Atomprogramm durchzustarten, wenn Washington nicht einlenkt mit den Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea. Pompeo, der Handlanger von Donald Trump ist, besteht aber darauf, dass diese Sanktionen aufrecht erhalten bleiben. Diese Strafmaßnahmen sollen solange bestehen bis Nordkoreas totale atomare Abrüstung in Kraft tritt“. Ja…, es mag sein, dass „Pyöngyang“ mit der Wiederaufnahme seines Atomprogrammes gedroht haben mag, aber trotzdem, sollte man eben nicht unerwähnt lassen, dass dies offenbar die einzige Sprache ist, die die jeweiligen Hausherren im Weissen Haus tatsächlich verstehen. Auch sollte nicht ausser Acht gelassen werden, dass das Imperium am laufenden Band, irgendwelchen Ländern und Regierungen droht und militärische Aktionen gegen andere Länder dann als „Befreiung“ bezeichnet (… allerdings in Ländern die in letzter Zeit von den Vereinigten Staaten „befreit“ wurden, wie z.B. Irak oder Afghanistan, herrscht weder Freiheit noch Frieden), die es mit Nichten ist.
        Was ich in meinem Ausgangskommentar geschrieben habe, ist übrigens keine Wertung, was die Regierung der DVRK angeht, zumal ich finde, dass es sich von beiden Seiten her als „Geste des guten Willens“ handelt, dass sie erst einmal mit einander reden und zweitens dann auch im jeweiligen Nachbarland begehrte Lebensmittel austauschen. Den Vereinigten Staaten gefällt diese Politik der Annäherung sicher nicht, zumal sie, wenn in den beiden koreanischen Staaten ein militärischer Konflikt ausbräche, weit weg wären, vor allen Dingen, wenn dieser Konflikt mit konventionellen Waffen ausgetragen würde.

      • Du nimmst für dich in Anspruch: „sowas nennt man bei mir freie Meinung und freie Presse“,
        Schreibst aber über den Kommunismus „war und ist eines der grössten Medienmanipulateur überhaupt. Nordkorea ist eines der grössten Lügenverbreiter den es überhaupt gibt.“
        Weder für den Kommunismus, noch für „Nordkorea“ gilt, nach deinem Urteil das, was du für dich fordert.
        Woher nimmst du das Recht dazu, so zu urteilen. Du kennst weder den Kommunismus noch die DRVK, maßt dir aber an, in deiner Überheblichkeit, sie zu verurteilen.
        Na, wenigstens hast du deine Doppelmoral, – sonst hättest du nämlich gar keine.

  5. An der Sprache solltet ihr erkennen wer was ist und vertritt. Mein wissen über die KDVR ist sehr beschränkt. Die Republik Südkorea, von mir so genannt, ist ein Seperatistenstaat wie einst die Republik Südvietnam oder die BRD. Staaten welche im Auftrag der herrschenden Klasse in den USA gegründet wurden um den Sozialismus nach dem Weltkrieg Nr.II einzudämmen. Die Proletarische Sprache hat es nicht nötig Worte und Begriffe zu erfinden mit welchen die Masse der Arbeiterklasse und anderer Lohnabhängigen nichts anzufangen wissen. Dies alles soll zugleich für begriffliche Verwirrung und zu gefühlsmäßigen Ablehnungen führen. Jedoch aus welchem Grunde nennen wir die Verteidigungsministerin nicht Kriegsministerin? Aus welchem Grunde ist der Finanzminister nicht der oberste Steuerverschwender oder der Justizminister nicht der Minister für Unrechtwesen oder ähnlichem? Da stellen sich aufgewärmte Politiker wie Merz hin und bezeichnen die Ihren als Leistungsträger der Gesellschaft, so als sei es nicht die Arbeiterklasse? Auch „Grünes Lauch“ behauptet eine Umweltpartei zu sein und beführwortet die Abholzung uralter Wälder. Wenn ich am Morgen erwache stellt sich mir die Frage, welche Sau wird heute durch das Dorf getrieben? Sehr viele Menschen fühlen sich mit solchen Nachrichten übersättigt und schaffen sich zu ihrem eigenen Schutz einen Kokong um nicht noch kirre zu werden. Daher sollten wir uns alle bemühen Antworten und Handlungen zu beginnen um die Zukunftsfragen zu meistern. Dazu gehoren an vorderster Stelle der Schutz der Mutter Erde, Kriegsverweigerung, Beseitigung von Ausbeutung und Unterdrückung des Menschen durch das Systen, Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse auf allen Kontinenten und vor allem ein anderes Gesellschaftssystem wo der Mensch wieder in Einklang mit der Natur, Geist und Wissen lebt.

  6. Nun möchte ich mich als Gelegenheitsautorin bei Info-Welt auch einmal melden und darauf hinweisen das der Edgar anscheinend gar nicht versteht worum es geht. Seine Antworten sind nicht nur frech, sondern zeugen davon das hier wohl zwei Welten zusammengeprallt sind.
    Sascha, Fiete, Karl-Heinz und Andy erklären fleißig und dann kommt von ihm „…sowas nennt man bei mir freie Meinung und freie Presse…
    Blöde ist auch das die Diskussion anhand eines Artikels über die DVRK entstanden ist. Es gibt ja auch zig andere Beispiele dafür, wie von der bürgerlichen Presse sprachlich manipuliert wird. Die DVRK erscheint ja vielen von uns als merkwürdiger Staat wegen dem Führen-Kult, dem fremden Aussehen und ungewohnten Haarschnitten der Amtsträger. Hinzu kommt die jahrelange Hetze durch die USA, die sich in jedem von uns irgendwo festgesetzt hat.
    Edgar sollte die gleiche Sache mal losgelöst von seinem Problem mit Kommunisten sehen. Da bleibt genug übrig um zu erkennen das in solchen Artikeln nicht Edgar spricht, sondern diejenigen die uns spalten wollen und zu neuen Kriegen hetzen. Denn Krieg ist die lukrativste Einnahmequelle für die Fabrikanten und deshalb sehr begehrt. Wir müssen zusammenhalten gegen die Kriegsgefahr und dürfen uns nicht spalten lassen. Die jahrelange Hetze ist bei Edgar auf fruchtbaren Boden gestoßen, nun muss er anfangen selber zu denken und das beinhaltet zuhören und Argumente sachlich ab zu wägen.
    Ich werde weiterhin in Info-Welt schreiben, auch wenn dort solche schlechten Artikel zu lesen sind. Aber ich fordere die Mache von Info-Welt auf die Grenzen konsequenter zu ziehen und sowas nicht als freie Meinungsäußerung zu verkaufen.

    • Kommunisten haben einen Mitarbeiter von mir in einer Kneipe festgehalten und ein Stück vom Ohr abgebissen.nur weil er eine andere Meinung vertreten hat. Was sind das für Leute? Sind das Menschen? warum hat der Kommunismus weltweit versagt? Warum kenne ich so viele ehemalige DDR Bürger die die Nase so voll hatten. Alles Zufall?
      Überzeuge mich das ich falsch bin, ich wäre einer von Euch. Aber wenn ich recht behalte die weite Ferne werde ich suchen… A propor gute und schlechte Artikel gibt es überall oder sind nur Eure immer gut?

      • Zitat: „Kommunisten haben einen Mitarbeiter von mir in einer Kneipe festgehalten und ein Stück vom Ohr abgebissen.nur weil er eine andere Meinung vertreten hat“. Das ist wohl genauso eine unverschämte und anmassende Behauptung, als wenn man verallgemeinernd sagt alle Ausländer seien kriminell oder alle Deutschen seien Nazis.
        Wenn Kommunisten dies aus diesem Grunde wirklich gemacht haben sollten, sind es (für mich zumindest) in erster Linie erst einmal Kriminelle. Nur alles schön verallgemeinern und im Prinzip nichts zur Sache beitragen. Entschuldigung Edgar, ich persönlich fühle mich alleine durch diese Verallgemeinerung persönlich angegriffen, da ich mit solchen Leuten echt absolut NICHTS am Hut habe. Ich kenne einige Kommunisten, die sich, wie ich auch – zumindest versuchen – sachlich mit anderen, ja AUCH und grade der bürgerlichen Meinung auseinander zu setzen. Meine Erfahrungen diesbezüglich sind, dass letztendlich die ganzen widerlichen Beschimpfungen grade aus dem „bürgerlichen Lager“ kommen, nämlich dann wenn diese engstirnigen, teiweise durch jahrzehnte andauernde ANTIKOMMUNISTISCHE Propaganda, indoktrinierten (meistens sind es Sozialdemokraten) Leute mit ihren – oftmals – fadenscheinigen Argumenten, eben nicht gegen uns ankommen und man ihnen nicht uneingeschränkt Recht gibt. Übrigens hat von „uns“ (zumindest von den Genossen, die ich im Leben so kennen gelernt habe), weder einem anderen ein Ohr abgbissen, noch „kleine Kinder gegessen“, wie „uns“ oftmals unterstellt wird.
        Ansonsten finde ich, hat Kiki recht und wir sollten uns letztendlich hier eher auf unsere Gemeinsamkeiten konzentrieren, anstatt uns hier unnötig zu „bekriegen“. Wir alle schreiben, ungeachtet unserer Ideologie für eine progressive Onlinezeitung und ich finde es ehrlich gesagt auch gut, dass bei INFO Welt jede – nicht unbedingt nur die kommunistische – Meinung ein Sprachrohr findet. Gegenseitige Beschimpfungen oder gar Beleidigungen sind wohl alles andere, als produktiv und ich kann eben nicht auf andere Personen schliessen, nur weil eine Person kriminell ist, die zufällig auch eine bestimmte Idologie vertritt.
        Es ist natürlich dein gutes Recht, hier deine persönliche Meinung zu schreiben und JA…, ich respektiere auch die bourgeeoise Wortwahl, wenngleich ich diese natürlich nicht für gut heisse. Aber du musst wohl genauso damit leben, dass es Leute gibt, die genau dies kritisieren, zumal dich trotz aller Kritik, die wir hier üben niemand persönlich angegriffen hat, oder verallgemeinernde Aussagen, die deine Person tangieren, getroffen hat (wie du es zum Beispiel, mit dem eingangs erwähnten Zitat tatest).

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