Trinkwassermangel bedroht Städte in Afrika

Edgar Schülter – 21. Juni 2020

55 Millionen Menschen haben in Afrikas Metropolen keinen Zugang zu Trinkwasser. Eine trockene Zukunft wird dem Kontinent durch den Klimawandel beschert. Dringende Sanierungen der Infrastrukturmaßnahmen sind nötig.

So zum Beispiel die Hauptstadt von Kenia, Nairobi. Seit 1984 ist die Bevölkerung von 119.000 auf 3,1 Millionen angewachsen. Das wäre aber nicht so schlimm, wenn nicht mittlerweile 200 Slums dazu kämen in denen 40 Prozent des gelieferten Wassers aufgrund undichter Röhren und Hähne vergeudet werden.

Dabei gilt die Verknappung der Süsswasserreserven, als eines der grössten Probleme in diesem Jahrhundert. Afrika wird schwer betroffen sein, denn der Mangel an Trinkwasser und sanitären Anlagen wird in den Metropolen des Kontinents stark zunehmen. So ist die Zahl der Menschen die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben von 30 Millionen im Jahr 1990 auf 55 Millionen angestiegen.
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Hohes Bevölkerungswachstum überfordert Wasserversorgung und Infrastruktur

So meint der Direktor von „Habitat“, Joan Cloas: „Wir müssen Planung und Management in den Städten dringend verbessern, auch um sicherzustellen, dass die Städte besser auf die wachsenden Auswirkungen des Klimawandels vorbereitet sind.“

Wasser und Sanitärversorgung sind essentiell für ein Leben in Würde. Das lässt sich aber in Slums bei fehlender Infrastruktur oder gar Toiletten nicht finden.
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Bessere Lebensbedingungen schaffen neue Märkte und verhindern Flüchtlingsströme

China hat längst erkannt, das Afrika zu helfen nicht nur ein Akt der Solidarität ist, sondern auch eine Investition in die Zukunft die sich für alle Positiv auswirken kann. Deswegen hat auch China mit sofortiger Wirkung wegen der Corona Pandemie sämtlichen afrikanischen Ländern die Schulden erlassen. China leiht schon seit Jahren Geld an Afrika und investiert dort in mögliche neue Märkte. Während zum Beispiel in Europa schon alles mögliche gibt, fehlt es in Afrika an allen. Gibt man aber einer Gesellschaft die Möglichkeit sich zu entwickeln und neue Mittelklassen zu schaffen, können auch in Zukunft neue Märkte entstehen.
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50 Euro reichen aus um 100 Menschen einen Monat lang sauberes Trinkwasser bereitzustellen

Falls auch Sie interessiert sind Afrika mit einer Spende zu helfen empfehle ich das Projekt Gemeinsam für Afrika.
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Spendenkonto:
GEMEINSAM FÜR AFRIKA
Bank für Sozialwirtschaft – BLZ 370 205 00IBAN: DE83 3702 0500 0001 2738 00
BIC: BFSWDE33XXX

Link: https://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/
Kontakt: Susanne Krüger, Tel.: 030 29 77 24 16, eMail: krueger@gemeinsam-fuer-afrika.de.

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Die Redaktion weist darauf hin, dass es unzählige Organisationen und Hilfsprojekte gibt, die sich tatkräftig für eine Verbesserung der Trinkwasserversorgung und die Errichtung sanitärer Anlagen einsetzen. Nicht alle sind empfehlenswert. Daher gilt: Erst überprüfen, dann spenden.

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