Spannung im Meisterkampf

Die Rückrunde der Bundesliga hat begonnen - Bild-Wikimapa CC BY 2.0

Kurz vor Weihnachten brachten wir einen Beitrag zu der Frage, wer die Meisterschaft in der Bundesligasaison 2018/2019 gewinnen wird. Inzwischen hat die Rückrunde begonnen und die Spannung steigt…

Info-Welt Redaktion – 12. März 2018

Das ging schneller als gedacht! Ende des Jahres beschäftigten wir uns noch mit Meisterfrage. Nach der Hinrunde deuteten noch alle Zeichen auf die Borussia. Mit nur einer Niederlage in den ersten 17 Spielen und einigen furiosen Auftritten spielte sich der BVB an die Spitze der Tabelle. Dass die Bayern in diesem Jahr unter ihrem neuen Trainer Niko Kovac einige Schwächen zeigten, sorgte dafür, dass zur Winterpause sieben Punkte zwischen dem BVB und dem Verfolger aus dem Süden der Republik standen. Ein beträchtliches Polster, doch frei nach dem Motto „Der Weihnachtsmann ist nicht der Osterhase“ wissen sowohl die Verantwortlichen in Dortmund als auch in München, dass noch nichts entschieden ist. Deutlich wird dies auch am Verlauf des Rückrundenauftaktes. Wir werfen einen Blick auf die neue Spannung im Meisterkampf.

Bayern legt vor

Wie schon in der Hinrunde eröffneten die Bayern auch den zweiten Teil der Saisonhälfte: Im Spiel gegen Hoffenheim zeigten sie ihre Stärke, doch die Borussia konnte mit einem knappen 1:0 Erfolg über RB Leipzig den alten Abstand wiederherstellen. Auch den Spieltag konnten beide Mannschaften im Gleichschritt erfolgreich gestalten. Am 20. Spieltag empfingen die Bayern dann Bayer Leverkusen mit dem neuen Trainer Peter Bosz. Dessen auf Konterfußball ausgerichtete Strategie überrumpelte die Bayern nahezu. Die 3:1 Niederlage war die erste Pleite seit dem Spiel gegen Borussia Dortmund in der Vorrunde. Der BVB konnte diesen Patzer allerdings nicht zu 100 Prozent nutzen, da er in Frankfurt nicht über ein 1:1 hinauskam. Aufgrund der stark aufspielenden Frankfurter konnten die Borussen letztlich mit dem einen Punkt zufrieden sein.

Unentschiedenserie für den BVB

Weniger glücklich konnten die Mannen von Lucien Favre hingegen mit der Punkteteilung gegen TSG Hoffenheim sein. Nachdem man unterhalb der Woche gegen Werder Bremen unglücklich nach dem Elfmeterschießen unglücklich aus dem Pokal ausschied, wollte man gegen Hoffenheim Wiedergutmachung betreiben. Zunächst spielten die Borussen furios auf und führten sogar mit 3:0. Doch es folgte ein Einbruch, der einige Fans schon an das legendäre 4:4 im Derby der vergangenen Saison erinnerte. Letztlich trennte man sich wieder einmal mit Unentschieden. Die Bayern hingegen besiegten den FC Schalke im Top-Spiel am Samstagabend mit 3:1 und verkürzten den Abstand zur Tabellenspitze auf fünf Punkte. Auch am nächsten Spieltag hatte der Rekordmeister die Gelegenheit, vorzulegen und den Abstand zu verringern. Zwar lief man im Freitagsspiel gegen den FC Augsburg gleich zweimal einem Rückstand hinterher, allerdings konnte sich das Team von Niko Kovac letztlich mit 3:2 durchsetzen. In der virtuellen Tabelle waren es plötzlich nur noch zwei Punkte Rückstand auf den Ersten – und das, obwohl die Borussia in der Winterpause schon als Favorit gehandelt wurde. Mittlerweile stehen die Bayern bei den Wetten Betfair mit einer Quote von 1,37 wieder vor den Borussen.

 

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Dortmund verliert an Boden

Da man weiterhin ohne den verletzten Marco Reus auskommen musste, ergaben sich in der Offensive nur wenige hochkarätige Chancen. Nach 90 Minuten hieß es also zum dritten Mal in der Liga nur Unentschieden. Es wird Zeit, dass der etatmäßige Kapitän zurückkommt. Während es zu Beginn der Rückrunde noch sieben Punkte auf die Bayern waren, ist das Polster nach der Niederlage gegen Augsburg auf null Punkte geschmolzen. Die Fans können sich also bereit machen auf ein spannendes Bundesligafinale, bei dem die Bayern weiter angreifen werden.

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