Pannenflieger: Pentagon lässt vorübergehend keine F-35 mehr abheben

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Nach einem Crash einer F-35B letzten Monat in South Carolina ordnete das Pentagon an, sämtliche F-35 am Boden zu lassen, um sie durchchecken zu lassen. Der Stealth-Fighter gilt als teurer Pannenflieger.
Marco Maier – 16. Oktober 2018
Rund um den „Kampfjet der nächsten Generation“, der F-35, wird es nicht ruhig. Kaum ein Monat vergeht, in dem beim Pannenflieger keine technischen Gebrechen entdeckt werden – und das, obwohl das Flugzeug als Zukunftshoffnung des US-Militärs gilt und die älteren Modelle schrittweise ablösen soll. Nun, nach dem Crash einer F-35B der Marines in South Carolina im letzten Monat, ordnete das Pentagon an, dass sämtliche Varianten – inlusive der A-Version der Air Force und der C-Version der Navy – auf dem Boden bleiben müssen.
Wie „The National Interest“ berichtet, wurde der Flugbetrieb dieser Jets vorübergehend ausgesetzt, da das Militär laut einem Pentagon-Sprecher eine flottenweite Inspektion einer Treibstoffröhre in den Triebwerken aller F-35-Flugzeuge durchführt. „Wenn verdächtige Brennstoffrohre installiert werden, wird das Teil entfernt und ersetzt“, sagte Joe DellaVedova, ein Sprecher des gemeinsamen Programmbüros des Pentagon, das die F-35 überwacht, in einer Erklärung:
Wenn bekannte, gute Treibstoffröhren bereits installiert sind, werden diese Flugzeuge in den Flugstatus zurückkehren“, sagte DellaVedova. „Inspektionen werden voraussichtlich innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden abgeschlossen sein.“ Die Entscheidung, die Treibstoffrohre des Flugzeugs zu untersuchen, ergab sich aus einer laufenden Untersuchung des F-35B-Absturzes, der kurz nach dem Start der Marine Corps Air Station in Beaufort, South Carolina, am 28. September stattfand.

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