Maschinen vernichten immer mehr Jobs

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Die Arbeitswelt ändert sich immer schneller. Angeblich sollen im Jahr 2025, laut einer Studie, Millionen Jobs wegfallen durch mehr Automatisierung und Künstlicher Intelligenz in der Industrie.
Edgar Schülter – 16. September 2018
Der Boss drückt auf einen Knopf, die Fabrik läuft. Ja noch sind es Menschen die weltweit die meisten Aufgaben erledigen, aber einer Studie zufolge sind diese Tage bald Geschichte. Denn im Jahr 2025 wird der Anteil der Menschen, der jetzt noch bei 71 Prozent steht, unter 48 Prozent fallen. Sprich, wird mehr Arbeitslose geben. Das gilt nicht nur für den normalen Fabrikarbeiter, aber auch z.B. für die Sekretärin die durch einen modernen Computer mit künstlicher Intelligenz ersetzt wird.
Nach der Studie und dem Bericht des USs (WEF) können demnach schon im Jahr 2022 weltweit 72 Millionen Arbeitsplätze wegfallen bzw. durch Maschinen ersetzt werden. Was wird aus den betroffenen Menschen? Die Zukunft wird es wohl zeigen. Scheinbar soll es aber nicht so duster kommen, denn es sollen angeblich 133 Millionen neue Jobs geschaffen werden die aber neue Fachkenntnisse benötigen.
Somit soll ein grosser Bedarf für Datenanalysten, Wissenschaftler, Softwarenanalysten und für E-Commerce und Social Media Spezialisten enstehen. Eigentlich ein Widerspruch wenn man bedenkt, dass Robotisierung und künstliche Intelligenz so ziemlich alles ersetzten kann.
Automatisieren? 85 Prozent deutscher Unternehmen sind dabei
In Deutschland wird diese neue Veränderung der Arbeitswelt in den nächsten Fünf Jahren stattfinden, denn knapp 85 Prozent der Unternehmen planen den Einsatz der neue Technologien. Die Bundesrepublik wird demnach Spitzenreiter und liegt damit knapp vor China, Japan und den USA.
Meiner Meinung nach besteht hier eine Gefahr, dass dann zuviel Arbeitslose existieren können. Das wird die Gesellschaft vor schwierigen sozialen Problemen stellen. Außerdem verlieren alle an Kaufkraft durch das schon jetzt so niedrige Arbeitslosengeld. Wollen denn die Unternehmer wirklich auf ihre hergestellten Ware sitzen bleiben? Es sieht so aus. Schon heute ist durch die Überflutung an Waren mit gleichzeitiger Stagnierung der Löhne, der Verkauf im Einzelhandel sehr schwierig geworden.

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2 Kommentare

  1. Der Wegfall von stupiden Tätigkeiten sollte doch eigentlich begrüßt werden. Stattdessen bedauert man die Freiwerdung von solchartigen Tätigkeiten.
    Wer lernt sich beim Konsum einzuschränken ist klar im Vorteil. Weniger EInkommen bedeutet im Umkehrschluss mehr Selbstversorgung und dies mehr Eigenständigkeit und Selbstverantwortung. Kann da nichts Schlimmes dran erkennen.
    Zudem bleibt die Möglichkeit sich anderweilig zu engagieren, z.B. in der Naturwiederherstellung oder im Naturschutz. Das ist nicht nur gesünder, sonder auch zukunftsorientiert.
    Der Mensch wird zum planetaren Gärtner und verzichtet auf unnötigen Konsum.
    Ist das nicht toll?

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