Kopftuch, Kippa und Sikh-Turban sollen künftig im US – Kongress tragbar werden

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Schon seit 181 Jahren gibt es im US-Kongress ein „Kopftuchverbot“. Jetzt aber möchten einige Demokraten das ändern. Unter anderem Ilhan Omar die kürzlich hinzugekommen ist.

Edgar Schülter – 20. November 2018
Kopfbedeckungen, wie Kopftuch, Kippa und Dastar (Sikh-Turban), die aus religiösen Gründen getragen werden, sind im US-Kongess schon seit Langem verboten, jetzt aber haben einige Demokraten, die im Repräsentantenhaus sitzen, einen Antrag gestellt, dieses Verbot aufzuheben.
Unter diesen Demokraten ist die Initiatorin Ilhan Omar, die Anfang November ins Repräsentantenhaus gewählt wurde. Omar kommt aus Somalia und ist eine der ersten muslimischen Frauen die in einen US-Parlament gewählt wurden.

Dustar, Foto: Webflippy, Pixabay, CC0 Creative Commons

Die Demokraten wollen nun die Verbotsregelung die seit 181 Jahren gilt erneuern. So sollen nach der geplanten Neufassung künftig Ausnahmen gelten für Kopftbedeckungen wie Kopftüch, Kippa und Dastar.
Diese und andere Neuregelungen sind Teil eines Packetes, dass hochrangige Demokraten wie die bisherige Oppositionsführerin Nancy Pelosi in die Kammer eingebracht haben. Sollten die Demokraten eine Mehrheit in der Kammer stellen, werden diese Regelungen schon im nächsten Januar verabschiedet werden.
Der Demokrat Jim Mc Govern sagte, dass diese Anpassung der Regelungen die Grösse der Vielfalt unter den Abgeordneten wiederspiegelt. Es werden soviele Vertreter von Minderheiten einziehen wie nie zuvor.
Ja da kann selbst Donald Trump nichts machen, die USA ist nunmal keine Präsidentiale Diktatur sondern hat eben einen Kongress und das ist auch gut so.
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