Klimawandel: Die Erde wird grüner – nutzen wir das

Sahara Pixabay CC0 Public Domain

Der globale Klimawandel lässt die Erde ergrünen. Auch die Sahara breitet sich nicht mehr aus, sondern wird zunehmend von Pflanzen zurückerobert. Wir sollten die Chancen nutzen.

Marco Maier – 8. April 2019

Seit Anbeginn ihrer Existenz kennt unsere Erde einen steten Klimawandel. Eiszeiten und Warmzeiten wechselten sich stets ab und so betrachtet befinden wir uns derzeit eigentlich in einer kühleren Phase unseres Planeten. Eine weitere Erwärmung – egal wie groß man den menschlichen Einfluss darauf auch einschätzt – der durchschnittlichen Temperaturen bedeutet eigentlich nur eine Normalisierung.

Mit dem Anstieg des Kohlendioxids in der Atmosphäre geht jedoch auch eine „Ergrünung“ der Erde einher. Immerhin sorgt die Photosyntese dafür, dass die Pflanzen aus Sonnenlicht, Wasser und CO2 wachsen und gedeihen und dafür den für uns lebenswichtigen Sauerstoff herstellen. Aber nicht nur das: auch die Wolkenbildung wird beeinflusst.

Eine höhere Durchschnittstemperatur sorgt für mehr Verdunstung und damit auch für mehr Wolken und mehr Regen. Hinzu kommen Veränderungen bei den Luftströmungen, so dass bislang trockene Gebiete – wie zum Beispiel die Sahara – mehr Regen abbekommen und wieder ergrünen. Satellitenbilder zeigen diese Entwicklung auch deutlich auf. Selbst der „Spiegel“ berichtete im Jahr 2016 davon. Aber das war noch vor dem Greta-Hype und spielt heutzutage keine Rolle mehr.

Das ist natürlich ein Lichtblick, gerade für diese Gebiete. Andererseits werden andere Regionen deutlich mehr Wetterextreme erleben: Dürreperioden, enorme Regenfluten, Wirbelstürme… Doch damit können wir uns auch arrangieren. Immerhin hat die Menschheit schon früher Klimakatatrophen überstanden.

Anstatt sich ohnehin weitestgehend sinnlosen Maßnahmen zur Verlangsamung des Klimawandels hinzugeben sollte sich die Menschheit lieber darauf konzentrieren, damit umzugehen lernen. Und: wir können auch die Chancen nutzen, die damit einhergehen, wie zum Beispiel die zunehmende Rückeroberung der Sahara durch die Pflanzenwelt auch für die Landwirtschaft nutzbar zu machen.

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