Kinder bieten Sex per Freundschaftsanfrage auf Facebook an – Kindesmissbrauch bekämpfen

Pádophilie auf Facebook? - Profilscreenshot bei Freundschaftsanfrage

Facebook sperrt seine Nutzer oft grundlos und spielt sich als Moralapostel auf, doch ständig kommen Freundschaftsanfragen von Frauen die Onlinesex anbieten. Das macht mir persönlich nicht viel aus und die Profile werden auch schnell wieder gelöscht, aber jetzt kam eine Anfrage von einem etwa 12/13-jährigen Mädchen! Dabei wurde mir wieder bewusst, was für Monster sich im Internet herumtreiben. Was aber tun?

Rui Filipe Gutschmidt – 19. Februar 2019

Gestern hatte ich ein Erlebnis, dass mich erst geschockt hat, dann wütend machte und schließlich zum nachdenken brachte. Ich erhielt eine Freundschaftsanfrage auf Facebook, wie ich sie fast jeden Tag erhalte und wie ebenfalls fast jeden Tag, war es eine Einladung zum Onlinesex mit entsprechendem Link… Aber diesmal war etwas anders! Es handelte sich um ein… Kind.

Ein Mädchen (siehe Titelbild), nicht älter als 12 oder 13 Jahre alt, bot sich an, um online Sex mit ihr zu machen. Der Text im schlechten Portugiesisch, lautete:

Ich möchte das Freunde Liebe machen, ich bin jung (Herzen) Ich habe ein Video nackt gemacht und mit meiner Vagina gespielt. Mein Video erscheint auf dieser Seite. Lade mich ein Sex mit mir heute Abend zu machen. Der Link unten ist um privat mit mir zu reden. (http://……)“


Auf dem inzwischen gelöschten Profil erscheinen einige Fotos von weiteren Kindern, in diesem Fall Dungs. Auch der Blick von dem Mädchen deutet darauf hin, dass sie unter Drogeneinfluss steht. Als Wohnort wird Indonesiens Hauptstadt Jakarta angegeben. Alles in allem sieht es so aus, als würde eine Organisation dahinter stecken. Ein Fall für Interpol und die indonesischen (?) Justizbehörden.

Daher mein Aufruf an alle, verdächtige Postings oder Freundschaftsanfragen zu denunzieren. Kindesmissbrauch ist ein abscheuliches Verbrechen, egal wo und in welchem Kulturkreis. Ein Verbrechen, gegen das wir aber einiges tun können:

Eltern oder Erziehungsberechtigte wissen oft so gut wie nichts über ihre Kinder. Was machen sie die halbe Nacht am Computer? Wen treffen sie in ihrer Freizeit? Was mögen sie, was hassen sie und mit wem haben sie Umgang… Es geht aber nicht darum einen Überwachungsstaat aus dem trauten Heim zu machen und sich als Gestapo- oder Stasiagent aufzuführen. „Aber wehe wenn sie losgelassen!“ Wer seine Kinder zu sehr einengt, der muss sich nicht wundern, wenn sie weglaufen oder anderen Blödsinn machen. Eltern sollten so viel wie möglich mit ihren Kindern reden, dabei mehr zuhören als selbst nur Weisheiten von sich zu geben und dabei mehr mit ihnen unternehmen. Leichter gesagt als getan, wenn man viel arbeiten muss und kaum Zeit hat.

Aber auch Lehrer, Freunde, Nachbarn Ärzte und eigentlich so gut wie jeder kann darauf achten, ob irgendwelche Fremden sich verdächtig gegenüber Kindern verhalten oder ob das Verhalten der Kinder sich ändert. Lieber einmal zu viel falschen Alarm ausgelöst, als ein Kind in den Kreislauf von sexueller Ausbeutung, Prostitution und Drogensucht geraten zu lassen. Man muss nicht bei jedem noch so kleinen Verdacht zur Polizei gehen aber man kann andere Fragen ob sie den Verdacht bestätigen, man kann mit den Eltern reden oder mit den Lehrern, aber bitte nicht wegschauen. So natürlich wie Sexualität und die Erforschung des eigenen Körpers auch sein mag, so unnatürlich ist es für Erwachsene die Unerfahrenheit und Naivität von Kindern und Jugendlichen auszunutzen!

Eine Diskussion zu dem Thema Pädophilie  – so sachlich wie möglich – kann Helfen die Wachsamkeit zu dieser Problematik in unser Bewusstsein zu rufen.

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