Irland erklärt den Klimanotfall

Flagge Irland Pixabay CC0 Public Domain


Irland hat einen Klimakampfnotfall ausgerufen. Klimaschutzminister Richard Bruton hat den Klimawandel als größte Herausforderung der Menschheit bezeichnet.

Marco Maier – 13. Mai 2019

Auch Irland ist der Klimahysterie verfallen. Klimaschutzminister Richard Bruton rief den Klimanotfall aus. ITV zitierte den Minister mit den Worten: „Wir erreichen einen Wendepunkt in Bezug auf die Verschlechterung des Klimas. Die Dinge werden sich sehr schnell verschlechtern, es sei denn, wir bewegen uns sehr schnell, und das Zeitfenster, in dem wir dies tun können, lässt sich schnell schließen.“ Typisches Politikergeschwätz, in dem mit vielen Worten nichts gesagt wird.

Der Schritt, der auf eine parteiübergreifende Unterstützung der vom Parlament verfassten Änderungsanträge zu einem Klimaschutzbericht folgte, machte Irland zum zweiten Land der Welt, das nach Großbritannien eine Klimakrise erklärte.

Ein unabhängiges, von der Regierung ernanntes Komitee für Klimawandel empfahl der Regierung Maßnahmen wie die Verringerung des Verbrauchs von Fleisch und Milchprodukten und die Änderung der Art und Weise, wie landwirtschaftliche Betriebe ihre Geschäfte machen. Auch sollen ab dem Jahr 2035 nur noch Elektroautos verkauft werden. Bis zum Jahr 2050 soll das Land nach Ansicht des Gremiums emissionsfrei sein.

Nun muss die irische Regierung nur noch schauen, wie sie genügend Strom für die Elektrifizierung des Verkehrs produzieren lassen will. Dieselgeneratoren oder Kohlekraftwerke dürften hierbei keine wünschenswerte Alternative sein.

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