Eine bunte WG – Warum Vorurteile und Verallgemeinerung keinen Sinn machen

Beim Psycho geklingelt… wurde freundlich von der Empfangsdame gewarnt, dass da im Wartezimmer auch Männer sein würden… ich solle mich nicht erschrecken… als sie die Türe aufmachte, musste ich mir die Bemerkung verkneifen, dass ich mit „SOLCHEN Männern“ zusammen in einer WG leben würde. Mein Psycho ist cool. Er warf sich weg…

Andrea Scharbert – 7. September 2018

Tralá, alle beide sind 30 jahre jünger als ich. Also wie meine nicht vorhandenen Kids (man nennt das wohl tiefenpsychologische Ersatzbefriedigung“, frei nach dem Motto „jetzt hab‘ ich ja in meinem reifen Alter doch noch zwei Söhne bekommen“….), wobei der Besuch bei meinem Psycho mit den beiden null zu tun hat, sondern andere Ursachen hat…. so nebenbei, ohne das jetzt im weiteren erörtern zu wollen… geht euch einen Scheissdreck an 😘

Nach der Trennung von meinem Mann musste ich zusehen, wie ich irgendwie überlebe. Von meinem Mann Geld anzunehmen, war ausgeschlossen. Zumal wir, seit er mich verlassen hat, einander die besten Freunde sind – echt jetzt 😂 Wir taten uns nicht gut, aber über die Distanz von 700 km…. Yes yes yes 😊

So, das hat natürlich null mit dem Thema „Flüchtlinge“ zu tun, aber vielleicht sollte der eine oder andere sich mal Gedanken darüber machen, dass es tatsächlich möglich ist, sich friedlich zu trennen, selbst wenn man der „Verlassene“ ist.

Kurz und gut, ich wollte die Wohnung unbedingt behalten, weil sie einfach mein Zuhause ist.

Meine Familie hat mir wahnsinnig geholfen: Alex Apel, Philipp Schwarz, René Scharbert und meine Eltern gleichermassen und wir haben meine Wohnung zur WG umfunktioniert….

Sooo, und nun lebe ich seit zwei Jahren mit einem tunesischen Wirtschaftsstudenten und seit einem Jahr leben wir mit einem afghanischen Flüchtling zusammen… Leute… völliges Chaos vorprogrammiert…..😂 aber echt unglaublich witzig.

Wir sehen das alles nicht so eng, jeder lebt für sich…. jeder macht, was er will, ohne uns schaden zuzufügen. Im Notfall stehen wir zusammen.

Anmerkung der Redaktion: Andrea ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man sich ohne Vorurteile gegenüber Menschen aus anderen Kulturkreisen verhält und wie diese sich auch bestens einleben und anpassen, wenn sie entsprechend positiv empfangen werden. Denn Kriminelle, religiöse Fanatiker und ähnliches mehr gibt es in jedem Land, in jeder Hautfarbe, jeglicher Herkunft, im Jetzt, im Früher und auch in Zukunft wird es sie geben. Wichtig ist, jeden Menschen nach seinen Taten zu beurteilen und nicht nach seiner Herkunft.

Danke Andrea, für diese humorvoll erzählte Episode aus deinem Leben.

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