BMW: 1,64 Milliarden Euro Dividende auszahlen und Staatshilfe kassieren

Auch die Autoindustrie will trotz Überproduktion und steigenden Dividenden, Staatshilfe kassieren. Bild Pixaby CC 0

Diethard Möller – 10. April 2020
zur Verfügung gestellt von AmericanRebel

Diethard Möller

BMW steht nicht allein da und ist nur ein Beispiel – siehe twitter-Meldung. Während an die Aktionäre üppige Dividenden ausgezahlt werden, wird gleichzeitig Staatshilfe beantragt, weil man „in Not“ ist. In Not ist hier wohl eher der Profit für das nächste Jahr.

Für die Hauptversammlung am 14.Mai, die per Livestream stattfindet, hat der Vorstand 1,64 Milliarden Euro Dividende vorgeschlagen. Zugleich hat BMW für 20.000 Kollegen/-innen staatliches Kurzarbeitergeld beantragt. Pervers! Kapitalismus pur!

Hier zeigt sich was Kapitalismus bedeutet: Gewinne werden privatisiert, Verluste darf die Gesellschaft tragen. Doch dann kann die Gesellschaft die Fabriken auch übernehmen und sowohl von den Gewinnen profitieren als auch die schwierigen Zeiten tragen und durchstehen. Sozialistische Planwirtschaft ist besser als kapitalistisches Streben nach Maximalprofit!

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Erstveröffentlichung heute oder vor wenigen Tagen in Arbeit Zukunft online. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers.

Bilder und Bildunterschriften wurden komplett oder zum Teil von der Redaktion AmericanRebel hinzu gefügt.
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Dabei muss es sich nicht grundsätzlich um die Meinung der Redaktion handeln.
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