Öko-Extremisten: Trotz sauberer Luft in Klima-Hysterie

Industrie am Rhein. Bild: Flickr / marfis75 CC BY-SA 2.0

Die Luft in Deutschland ist sauberer als noch vor einigen Jahrzehnten. Doch die Öko-Extremisten bekommen nicht genug

Marco Maier – 10. Januar 2019

Willkürlich – und auf Druck der Öko-Extremisten – angesetzte Grenzwerte sorgen dafür, dass die Menschen glauben, in Deutschland herrsche eine schlechte Luft vor. Das stimmt nicht. In den vergangenen Jahrzehnten wurden die Kraftfahrzeuge sparsamer, der Sprit sauberer und auch die Fabriken stoßen Dank Filteranlagen weniger Schadstoffe aus als früher. Doch das ist den Klimafaschisten nicht genug.

Als Beispiel der Feinstaub: Lagen die Werte zu Beginn der 1990er-Jahre laut dem Umweltbundesamt noch großräumig bei rund 50 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) Luft, so liegen die Jahresmittelwerte heute bei 15 bis 20 µg/m³. Lediglich in Ballungsräumen werden heute noch kurzzeitig höhere Werte ermittelt. Doch auch Elektroautos würden daran nicht viel ändern, denn die Verbrennungsmotoren selbst tragen nicht so viel dazu bei. Neben den natürlichen Ursachen sind es auch der Reifen-, Bremsen- und Straßenabrieb, die dafür verantwortlich zeichnen. Insgesamt jedoch liegt der Anteil des Verkehrs bei gerade einmal 15 Prozent.

Bei den Stickoxiden ist es ähnlich. Abgesehen davon, dass die Grenzwerte ohnehin sehr niedrig angesetzt wurden, spielen beispielsweise Dieselmotoren hier nur eine geringe Rolle bei der Freisetzung dieses Spurengases. Der Straßenverkehr selbst trägt laut Umweltbundesamt sogar nur zu 35,9 Prozent dazu bei – und die Diesel-Fahrzeuge damit weniger als ein Fünftel der Gesamtemissionen. Diesel-Fahrverbote ändern daran also so gut wie gar nichts.

Die allgemeine Klima-Hysterie, die derzeit von den Öko-Extremisten verbreitet wird, schikaniert nicht nur die Bürger, sondern gefährdet auch die deutsche Automobilindustrie. Diese wird auf dem Altar der Klimareligion geopfert, obwohl der menschliche Einfluss auf die klimatischen Veränderungen noch gar nicht wirklich festgestellt wurde. Hinzu kommt, dass die sogenannten Treibhausgase nur ein Faktor von vielen sind. Mikroklimatische Veränderungen, z.B. durch die großflächigen Versiegelungen in urbanen Gebieten, die Abholzung großer Waldgebiete zur Schaffung von Ackerflächen und die Schaffung von Stauseen dürfen („butterfly effect“) auch nicht außer Acht gelassen werden.

Wie lange wollen sich die Deutschen noch von den Klima-Hysterikern an der Nase herumführen lassen? Wie viele Fahrzeugbesitzer müssen noch damit rechnen, dass ihr Auto plötzlich nur noch Schrottwert besitzt, weil die willkürlich angesetzten Grenzwerte plötzlich zu niedrig sind und deshalb Fahrverbote kommen?

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