Küstenwache in Spanien rettet 700 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer

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Am Wochenende wurden fast 700 Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Die Flüchtlinge versuchten von Marokko aus die spanische Küste zu erreichen.

Edgar Schülter – 3. Oktober 2018

Am Sonntag haben Schiffe der spanischen Küstenwache zirka 270 Flüchtlinge, gerettet die von sieben Seeuntüchtigen Booten geborgen wurden. Im Verlauf des Samstages seien es sogar an die 405 Flüchtlinge gewesen, unter ihnen auch Babys und Kleinkinder.

Spanien wurde, nach dem Italien die Aufnahme von Flüchtlingen verweigert, das Hauptankunftsland von Flüchtlinge und Migranten. Seit Jahresbeginn zählt Spanien schon 40.000 Flüchtlinge, die meisten kommen in Booten über das Mittelmeer.

Italien war vorher das Hauptankunftsland gewesen. Seitdem die neue populistische Regierung in Rom einen harten Anti-Migrations-Kurs fährt, kommen keine Schiffe von Hilfsorganisationen mehr in italienische Häfen.

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) legte Zahlen vor die schätzen, dass in diesem Jahr bereits mehr als 1700 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken sind. Darunter 362 vor der Küste Spaniens. 

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